3. August 2026

Food-Cost-Excel-Vorlage kostenlos (mit fertigen Formeln)

Lade die kostenlose Excel-Vorlage herunter, um den Food Cost deiner Gerichte zu berechnen: Zutatenkosten, Food Cost in Prozent und Marge, mit fertigen Formeln und einem Beispiel.

Wenn du eine Excel-Vorlage für den Food Cost suchst, bist du hier richtig. Hier findest du eine kostenlose Datei, bereits mit Formeln vorbereitet, um zu berechnen, was dich jedes Gericht kostet, den Food Cost in Prozent und die Marge, die dir bleibt. Keine Anmeldung, kein Haken.

⬇ Food-Cost-Vorlage herunterladen (Excel, kostenlos)

Was in der Datei steckt

Die Vorlage hat zwei Tabellenblätter, bewusst einfach gehalten, auch wenn du mit Excel nicht viel Erfahrung hast.

Das erste Blatt, Food Cost Gerichte, ist der eigentliche Rechner. Für jedes Gericht trägst du drei Dinge ein: den Namen, die Zutatenkosten und den Verkaufspreis. Die Datei berechnet von selbst den Food Cost in Prozent, die Marge in Euro und gibt dir zusätzlich eine schnelle Bewertung (sehr gut, im Rahmen, überprüfen). Du musst nur die gelben Zellen ausfüllen, der Rest aktualisiert sich automatisch.

Das zweite Blatt, Zutatenkosten, hilft dir beim mühsamsten Schritt: herauszufinden, was eine Zutat wirklich kostet. Du trägst den Packungspreis und die Menge ein und erhältst die Kosten pro Gramm, Milliliter oder Stück. Diese Zahl überträgst du dann ins erste Blatt.

So berechnet man den Food Cost

Die Formel ist einfach:

Food Cost % = Zutatenkosten ÷ Verkaufspreis

Wenn ein Gericht dich 3,20 € an Zutaten kostet und du es für 12,00 € (netto) verkaufst, liegt dein Food Cost bei 3,20 ÷ 12,00, also rund 27%. Die Rohmarge auf dieses Gericht beträgt 8,80 €. In der Datei steht dieses Beispiel bereits in der ersten Zeile: ersetze es durch deine Gerichte und leg los.

Ein wichtiger Hinweis: verwende immer den Nettopreis, sonst wird die Rechnung verzerrt. Falls du unsicher bist, wie du die echten Kosten aus den Rechnungen abliest, haben wir einen Leitfaden dazu, wie man eine Lieferantenrechnung liest.

Was ein gesunder Food Cost ist

Es gibt keine einzige für alle gültige Zahl. Grundsätzlich stehst du unter 30% gut da, bis 38% bist du im Rahmen, darüber solltest du dir Fragen stellen. Aber die Bereiche unterscheiden sich stark: eine Pizzeria, eine Bar und ein Fischrestaurant haben unterschiedliche Kostenstrukturen. Wenn du tiefer einsteigen willst, lies wie hoch der ideale Food-Cost-Prozentsatz ist.

Das Nützlichste, was dir die Vorlage zeigt, ist nicht die einzelne Zahl, sondern der Vergleich zwischen den Gerichten: fast immer stellst du fest, dass zwei oder drei Positionen der Karte einen viel höheren Food Cost als der Durchschnitt haben, und oft sind es genau die, die du viel verkaufst. Die gehören als Erste neu bepreist oder überarbeitet. Zum Vertiefen sieh dir an, welche Gerichte dir wirklich Gewinn bringen.

Die Grenzen der Excel-Tabelle

Die Vorlage ist ein guter Startpunkt, hat aber einen Haken, den jeder kennt, der sie länger nutzt: sie muss von Hand aktualisiert werden. Jedes Mal, wenn ein Lieferant die Preise ändert, müsstest du wieder in die Datei gehen und die Kosten korrigieren, Gericht für Gericht. In der Praxis macht das nach ein paar Wochen kaum noch jemand, und die Tabelle sagt nicht mehr die Wahrheit.

Genau deshalb haben wir AFLUYO gebaut: du fotografierst die Rechnungen mit dem Handy und die Kosten aktualisieren sich von selbst, so bleiben Food Cost und Margen immer echt, ohne dass du die Tabelle anfassen musst. Wenn dir die Excel-Vorlage hilft, aber das Aktuellhalten lästig ist, probier die automatische Version: sie startet in zehn Minuten und du kannst jederzeit kündigen.

Lade in der Zwischenzeit die Datei herunter und bring deine Gerichte in eine Reihe. Es reichen die fünf, die du am meisten verkaufst, um zu sehen, wo du Marge liegen lässt.

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